Grimm – Christoph Marzi

Eine Hommage an die Gebrüder Grimm, Märchen. Alleine der Titel reichte aus, um mich dieses Buch zu entscheiden. Doch Entscheidungen zwischen mir und Christoph Marzi sind selten unproblematisch.

Die Märchenfiguren, zumindest die bösen treten in die reale Welt, von wenigen bemerkt. Eine dieser wenigen ist ein Mädchen mit Problemen, mit der Welt auf Kriegsfuß. Sehr lange beschäftigt sich die Geschichte damit sie in ihrem Alltag, teils deprimiert, teils zerstörerisch wandeln zu lassen. Dann der erste Kontakt mit den Figuren, ein Junge tritt in ihr Leben, den Rest kann man sich denken. Aber was passiert mit der Märchenwelt? Für mich zu wenig. Die Grundidee ist stark und hätte für mich noch viel weiter ausgebaut werden können. Stattdessen hält sich die Handlung an Themen auf, die das Ganze für meinen Geschmack nicht weiterbringen.

Die letzten 50 Seiten habe ich aus Respekt vor mir selbst und meiner Zeit sich selbst überlassen und mich zu richtigen Abenteuern aufgemacht. Selten, aber dieses Mal von mir keine Empfehlung.

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Veröffentlicht von

juliaimwunderlandblog

Ich bin Julia, werde dieses Jahr das dritte Mal 29 und arbeite mit Menschen mit Handicaps. Meine Arbeit und mein verträumter Geist lenken meinen Fokus immer wieder auf die schönen Dinge des Lebens. Manchmal ist es nur ein Bild oder ein Essen oder ein Buch, welches einen in eine Welt entführt, die frei ist von dem, was uns täglich belastet.

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