Passagier 23 – Sebastian Fitzek

Im Urlaub musste schnell weg zu lesende Spannung her, die finde ich bei Fitzek recht sicher, wenn sie mir auch gelegentlich zu reißerisch und flüchtig ist. Die Bücher berühren einen selten tiefer, aber man wird gut unterhalten. Das ist in diesem Buch zu meiner vollen Zufriedenheit passiert.

Martin, ein Ermittler der seine Familie verlor und seitdem ein gleichgültiges Leben führt, wird kontaktiert das mysteriöse Verschwinden einiger Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes zu klären. Doch genau auf diesem Schiff verlor er auch seine Frau und seinen Sohn und ist damit doppelt betroffen. Es sind bereits zu Beginn viele Personen in den Fall verwickelt und nichts ist, wie es zunächst scheint. Die Geschichte hält viele Wendungen bereit und kann eine permanente Spannung aufrecht erhalten, auch der Kontakt zu den Charakteren wird,trotz meiner befürchteten Flüchtigkeit, bestens hergestellt.

Absolute Leseempfehlung! Gerade auch für Gelegenheitsleser sehr geeignet.

Passagier 23 – Sebastian Fitzek

Im Urlaub musste schnell weg zu lesende Spannung her, die finde ich bei Fitzek recht sicher, wenn sie mir auch gelegentlich zu reißerisch und flüchtig ist. Die Bücher berühren einen selten tiefer, aber man wird gut unterhalten. Das ist in diesem Buch zu meiner vollen Zufriedenheit passiert.

Martin, ein Ermittler der seine Familie verlor und seitdem ein gleichgültiges Leben führt, wird kontaktiert das mysteriöse Verschwinden einiger Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes zu klären. Doch genau auf diesem Schiff verlor er auch seine Frau und seinen Sohn und ist damit doppelt betroffen. Es sind bereits zu Beginn viele Personen in den Fall verwickelt und nichts ist, wie es zunächst scheint. Die Geschichte hält viele Wendungen bereit und kann eine permanente Spannung aufrecht erhalten, auch der Kontakt zu den Charakteren wird,trotz meiner befürchteten Flüchtigkeit, bestens hergestellt.

Absolute Leseempfehlung! Gerade auch für Gelegenheitsleser sehr geeignet.

Die Geschichte der Bienen – Maja Lund

Drei Zeiten, drei Schicksale und alle verbunden durch die Bienen. Einmal die Entwicklung der Imkerei, die Entstehung der schonenden Bienenstöcke, zum Zweiten die Gefährdung der Gattung, das große Bienensterben und zum Dritten eine Welt ohne Bienen und deren Konsequenzen.

Die Lust auf etwas Anderes hat mir dieses Buch in die Arme gespielt und es hat mir genau das gegeben. Es hat mich sehr beeindruckt wie abhängig unsere Arterhaltung von einer einzigen Tierart sein kann. Es wirkte fast schon etwas surreal, als das Buch einsteigt mit Tao, die in den Bäumen hängt und Pflanzen handbestäubt, doch ist es näher als man sich vielleicht vorstellen kann. Weiter ausgeführt werden die Konsequenzen für das Ausbleiben natürlicher Bestäubung und der Aufwand durch den Menschen, um das Pflanzensterben zu verhindern. Besonders interessiert hat mich daher dieser Handlungsstrang, aber auch die Familiendramen um die Imker waren beeindruckend.

Auch wenn ich mich durch meinen bewussten Umgang mit meiner Umwelt und den Konsequenzen meiner Ernährung und Lebensweise für diese bereits viel auseinandersetze, hat mir diese Geschichte noch Denkanstöße gegeben. Insgesamt beschäftigt sich der Roman zwar in allen Zeitebenen mit den Bienen, jedoch möchte ich nicht den Eindruck vermitteln, es ginge ausschließlich darum. Die Leben der Familien nehmen in der Handlung den größten Raum ein.

Ich empfehle das Buch eher Viellesern, da es kaum Spannungsbögen enthält und sich mehr über eine harmonische Sprache trägt, die oft nur über mehrere Seiten am Stück ihre Wirkung entfalten.